Hartmann, Marika

Marika Hartmann auf einem Aufzug von Gemeinsam für Deutschland am 31. Mai 2025 in Frankfurt. Sie gehörte dem Organisationskreis dieser Demonstration an. © privat

Marika Hartmann aus Hösbach bei Aschaffenburg ist eine Verschwörungsideologin aus dem Führungskreis von Rhein-Main-steht-auf (RMSA). Sie exponiert sich darüber hinaus auf Veranstaltungen der AfD sowie auf Aufzügen von ReichsbürgerInnen und Neonazis. Auf der »Silvester-Demo« der rechten Szene 2025 in Aschaffenburg trat sie als Versammlungsleiterin auf.

Als Trommlerin in der Gruppe von Wolfgang Burkard begleitet Hartmann rechte Aufzüge in ganz Deutschland. Sie ist u.a. von 2023 bis 2025 auf »Treffen der 25+1 Bundesstaaten« in Magdeburg, Gera, München und Karlsruhe dokumentiert. Häufig trägt sie einen Button »1871«, auf ihrem Auto befinden sich Aufkleber umgedrehter Deutschlandfahnen, was ihre Identifikation mit der Reichsbürger-Ideologie verdeutlicht.

Auf Instagram teilt sie offen antisemitische Karikaturen sowie Grafiken mit Bezügen zu »QAnon« und zur angeblichen »Klimahysterie«.

Am 1. Februar 2025 stellte sie sich am Rande eines Auftritts der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel in Neu-Isenburg mit dem Transparent »Alice für Deutschland« vor dem antifaschistischen Protest auf. Am 31. Mai 2025 zählte sie zum Organisationsteam eines Aufzugs von Gemeinsam für Deutschland in Frankfurt.

Seit 2024 nimmt Hartmann regelmäßig an neonazistischen Veranstaltungen u.a. von der Partei Die Heimat teil und betreibt offene NS-Verherrlichung. Dazu reist sie bis ins sächsische Bautzen, wo am 10. August 2025 ca. 500 Neonazis die Feiern zum Christopher-Street-Day zu stören versuchten. Am 14. Juni 2025 trug sie bei einem Aufzug in Pforzheim das Transparent der Neonazigruppe Der Störtrupp.

aktualisiert 11.01.2026

siehe auch: Wolfgang Burkard (Foto); Rhein-Main-steht-auf ist am Ende, 11.01.2026, Rhein-Main-steht-auf in der Krise, 28.09.2025