Ernesto Schwarz (Ernst Schwarz)

Links: Ernst Schwarz am 8. März 2026 vor dem Frankfurter Römer auf einer Friedensdemonstration, auf der sich viele Teilnehmende mit dem iranischen Mullah-Regime solidarisierten. Rechts: Auftritt von Schwarz bei der Vormaifeier der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in Gießen am 30. April 2024. © ASVI, Quelle: Youtube

Ernesto Schwarz, mit bürgerlichen Namen Ernst Schwarz, ist ein Liedermacher aus Frankfurt, der in linken und rechten Zusammenhängen auftritt. Er gehört den Freidenkern an, ist für die Partei DieBasis aktiv und spielt auf pro-russischen, pro-palästinensischen und pro-iranischen Veranstaltungen.

Seinen Künstlernamen leitet Schwarz von Ernesto Che Guevara ab. Er tritt bei den Freidenkern, der Friedensbewegung sowie der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) auf. Er war in der Vergangenheit für Free Assange Frankfurt und andere Gruppen zur Unterstützung von Julian Assange aktiv und begleitete als Musiker deren Aktivitäten in ganz Deutschland.

Ein Beispiel von 2024: Am 30. April spielte Schwarz auf einer Feier der DKP in Gießen, am 1. Mai auf der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hanau, am 9. Mai auf einem Aufzug putinfreundlicher Gruppen in Frankfurt, am 11. Mai bei einem Wahlkampfstand der Partei DieBasis auf der Frankfurter Zeil, wo er dazu aufrief, DieBasis zu wählen. Am 15. Mai trat er er an einem Informationsstand der Freidenker in Offenbach anlässlich einer Veranstaltung von Daniele Ganser auf. Dort hielt er Lobreden auf Ganser und beschimpfte zusammen mit Gundolf Hambrock protestierende Antifaschist*innen als »die wahren Faschisten« (siehe: Faschismus-Vorwurf).

Am 8. März 2026 spielte er in Frankfurt auf einer pro-iranischen Kundgebung und am 14. März auf einer Demonstration zum »Al-Quds-Tag«. Auf beiden Aufzügen solidarisierten sich die Teilnehmenden mit dem iranischen Mullah-Regime, auf dem »Al-Quds-Tag« wird die Vernichtung Israels gefordert.

aktualisiert 23.04.2026