
Ernesto Schwarz, mit bürgerlichen Namen Ernst Schwarz, ist ein Liedermacher aus Frankfurt, der in linken und rechten Zusammenhängen auftritt. Er gehört den FreidenkernDie Freidenker entstanden aus einer linken Geschichte heraus und bilden seit Jahren eine Schnittstelle von linken und rechten Positionen und Strukturen. Sie polarisieren bei jedem sich bietenden Thema aggressiv gegen das Feindbild USA-NATO und verteidigten selbst das syrische Assad-Regime gegen westliche »imperialistische Aggressoren«. Die Freidenker sind fest in die Friedensbewegung integriert. Politische Partner, mit denen sie in der Region gemeinsame… Weiterlesen an, ist für die Partei DieBasisDie Basisdemokratische Partei Deutschlands, kurz DieBasis, entstand im April 2020 als Sammelbecken von Initiativen und Kleinstparteien aus dem Spektrum der Corona-Proteste. Der Öffentlichkeit gilt DieBasis als »Querdenker-Partei« und »Esoterik-Partei«. Hatte sie im Frühjahr 2021 im Rhein-Main-Gebiet noch ca. 800 Mitglieder, so dürfte die Zahl mittlerweile stark gesunken sein. Während seit 2022 auf Bundes- und Landesebene Auflösungserscheinungen zu erkennen sind, verfügen… Weiterlesen aktiv und spielt auf pro-russischen, pro-palästinensischen und pro-iranischen Veranstaltungen.
Seinen Künstlernamen leitet Schwarz von Ernesto Che Guevara ab. Er tritt bei den Freidenkern, der Friedensbewegung»Friedensbewegung« dient als Sammelbegriff für Gruppen und Personen, die sich dem Pazifismus verpflichtet sehen und gegen Kriegspolitik, Militarismus, Aufrüstung und Rüstungsindustrie wenden. Die Bewegung war lange Jahre von linken und christlichen Gruppen geprägt, jedoch waren dort immer auch souveränistische und antiamerikanische Positionen vertreten. Kristallisationspunkt der Bewegung sind u.a. die jährlichen Ostermärsche, an denen 2023 und 2024 in Frankfurt und anderen… Weiterlesen sowie der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) auf. Er war in der Vergangenheit für Free Assange FrankfurtDie rechte Verschwörungsszene vereinnahmt den Wikileaks-Gründer Julian Assange und stilisiert ihn zu einem Kämpfer für Wahrheit und Meinungsfreiheit – und gegen den Feind USA. So ist die Unterstützung von Assange, der aufgrund skandalöser juristischer Verfolgung bis Juni 2024 in britischer Haft saß und seine Auslieferung in die USA befürchten musste, für viele Unterstützende eine Projektionsfläche antiamerikanischer Ressentiments. Der Kreis der… Weiterlesen und andere Gruppen zur Unterstützung von Julian AssangeDer australische Journalist Julian Assange, Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, erfährt in der rechten Verschwörungsszene ungeteilte Zustimmung und dient vielen Anhänger*innen der Szene als eine Projektionsfläche für antiamerikanische Ressentiments. Er ist in den USA wegen der Veröffentlichung geheimer Regierungsdokumente angeklagt und sitzt seit Jahren in Großbritannien in Auslieferungshaft. Assange ist politisch dem rechtslibertären Spektrum zuzuordnen. 2013 bekundete er Sympathien für Personen… Weiterlesen aktiv und begleitete als Musiker deren Aktivitäten in ganz Deutschland.
Ein Beispiel von 2024: Am 30. April spielte Schwarz auf einer Feier der DKP in Gießen, am 1. Mai auf der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hanau, am 9. Mai auf einem Aufzug putinfreundlicher Gruppen in Frankfurt, am 11. Mai bei einem Wahlkampfstand der Partei DieBasis auf der Frankfurter Zeil, wo er dazu aufrief, DieBasis zu wählen. Am 15. Mai trat er er an einem Informationsstand der Freidenker in Offenbach anlässlich einer Veranstaltung von Daniele GanserDer Schweizer Verschwörungsideologe Daniele Ganser ist ein »Star« der rechten Verschwörungsszene. Seine Veranstaltungen füllen große Säle. Am 7. November 2022 trat er in der Saalbau in Frankfurt-Bornheim vor knapp 800 Personen auf, am 29. März 2023 kamen 2.000 Personen zu seinem Vortrag »Warum ist der Ukraine-Krieg ausgebrochen?« in die Offenbacher Stadthalle. Ganser nennt sich »Friedensforscher«. Er hat das Geschäft mit… Weiterlesen auf. Dort hielt er Lobreden auf Ganser und beschimpfte zusammen mit Gundolf HambrockDer ehemalige Berufsschullehrer Gundolf Hambrock aus Frankfurt-Ginnheim war Jahrzehnte lang in der linken Szene in Frankfurt aktiv. Er exponierte sich in der Mahnwachen-Bewegung 2014 und 2015 und schwang sich 2020 zu Beginn der Pandemie zu einem Wortführer der Frankfurter Corona-Proteste auf. Bis ca, Anfang 2024 war er eine Führungsperson des Grüppchens Widerstand 4.0. In der Linken personifizierten Hambrock und seine… Weiterlesen protestierende Antifaschist*innen als »die wahren Faschisten« (siehe: Faschismus-Vorwurf)Bereits auf den Corona-Protesten war auf Transparenten und Tafeln sowie in Artikel und Reden häufig von »technokratischem Faschismus«, »Konzernfaschismus« oder »Pharmafaschismus« zu lesen und zu hören. Insbesondere werden Personen und Gruppen, die sich gegen Aufzüge der rechten Verschwörungsszene und gegen Verschwörungsdenken an sich wenden, als »Linksfaschisten« und »die wahren Nazis« bezeichnet. Ein Lautsprecher dessen ist der Offenbacher Freidenker Klaus Hartmann,… Weiterlesen.
Am 8. März 2026 spielte er in Frankfurt auf einer pro-iranischen Kundgebung und am 14. März auf einer Demonstration zum »Al-Quds-Tag«. Auf beiden Aufzügen solidarisierten sich die Teilnehmenden mit dem iranischen Mullah-Regime, auf dem »Al-Quds-Tag« wird die Vernichtung Israels gefordert.
aktualisiert 23.04.2026