Stöber-Yurdakul, Regina

Die Verschwörungsideologin Regina Stöber-Yurdakul als Teilnehmerin von Demonstrationen der Friedensbewegung in Wiesbaden am 31. August 2024 (links, als Rednerin) und 29. März 2025 (rechts, mit Flugbättern der Gruppe Widerstand 4.0). © privat, Rhein-Main Rechtsaußen

Regina Stöber-Yurdakul aus Frankfurt ist Sprecherin der Gruppe Widerstand 4.0 und aktiv in der Friedensbewegung. Sie meldet Aufzüge an, hält Reden und verbreitet Videobotschaften. Sie tritt v.a. mit pro-palästinensischen Aktionen auf und verteilt Propaganda der BDS-Bewegung. Bis Anfang 2026 war sie Kontaktperson des NachDenkSeiten Gesprächskreis Frankfurt am Main, schied dort nach Meinungsverschiedenheiten jedoch aus.

Stöber-Yurdakul bewegte sich viele Jahre in der linken Szene, wo sie wegen ihres Hangs zu Verschwörungsmythen weitgehend gemieden wurde. 2020 war sie »Corona-Aktivistin« der ersten Stunde.

Sie hängt Erzählungen an, dass nach dem Plan eines »Great Reset« die Weltbevölkerung um 85% reduziert werden solle. Diesem Plan würden u.a. Feminismus, Klimaschutzmaßnahmen und eine »globalistische Gender-Ideologie« dienen. Sie glaubt, dass Homosexualität gezielt gefördert werde, denn »gleichgeschlechtliche Partnerschaften verhindern die Fortpflanzung«. Transsexualität bezeichnet sie als »widernatürliche Perversion« und »Selbstnegation der eigenen Natur«. Zudem hält sie es für eine Lüge, dass der Ausstoß von CO₂ mitverantwortlich für den Klimawandel ist.

Stöber-Yurdakul spricht auf Versammlungen der Friedensbewegung. Im August 2024 stellte sie dort im Namen einer »Aktionsgruppe Waffen-Embargo« eine Kampagne gegen das Logistik-Unternehmen Maersk vor, welches Waffen nach Israel liefern würde. In dem Flugblatt, das sie verteilte, heißt es: »Maersk ist eines der profitabelsten Unternehmen der Welt, dessen Geld vom Blut von 40.000 palästinensischen Märtyrern getränkt ist.«

aktualisiert 20.04.2026