Stöber-Yurdakul, Regina

Die Verschwörungsideologin Regina Stöber-Yurdakul als Teilnehmerin von Demonstrationen der Friedensbewegung in Wiesbaden am 31. August 2024 (links, als Rednerin) und 29. März 2025 (rechts, mit Flugbättern der Gruppe Widerstand 4.0). © privat, Rhein-Main Rechtsaußen

Regina Stöber-Yurdakul aus Frankfurt ist Sprecherin der Gruppe Widerstand 4.0. Sie meldet Aufzüge an, hält Reden, füllt den Telegram-Kanal der Gruppe und verbreitet Videobotschaften. Der Gesprächskreis NachDenkSeiten Frankfurt am Main nennt sie »unsere Mitstreiterin«. Seit 2023 tritt sie v.a. mit pro-palästinensischen Aktionen auf und verbreitet Propaganda der BDS-Bewegung.

Stöber-Yurdakul bewegte sich viele Jahre in der linken Szene, wo sie wegen ihres Hangs zu Verschwörungsmythen weitgehend gemieden wurde. 2020 war sie eine »Corona-Aktivistin« der ersten Stunde.

Sie hängt Erzählungen an, dass nach dem Plan eines »Great Reset« die Weltbevölkerung um 85% reduziert werden solle. Diesem Plan würden u.a. Feminismus, Klimaschutzmaßnahmen und eine »globalistische Gender-Ideologie« dienen. Sie glaubt, dass Homosexualität gezielt gefördert werde, denn »gleichgeschlechtliche Partnerschaften verhindern die Fortpflanzung«. Transsexualität bezeichnet sie als »widernatürliche Perversion«. Diese »Selbstnegation der eigenen Natur« mache Menschen »reif für die transhumanistische Agenda«. Zudem hält sie es für eine Lüge, dass CO₂ mitverantwortlich für den Klimawandel ist.

Stöber-Yurdakul spricht auf Versammlungen der Friedensbewegung. Im Jahr 2024 stellte sie dort im Namen einer »Aktionsgruppe Waffen-Embargo« eine Kampagne gegen das Logistik-Unternehmen Maersk vor, welches Waffen nach Israel liefern würde. In dem Flugblatt, das sie verteilte, heißt es: »Maersk ist eines der profitabelsten Unternehmen der Welt, dessen Geld vom Blut von 40.000 palästinensischen Märtyrern getränkt ist.«

aktualisiert 18.02.2026