Schlagwort: Alternative für Deutschland

  • Gespielte Distanz

    Gespielte Distanz

    Derzeit läuft der Prozess zur Einstufung der AfD Hessen als »rechtsextremer Verdachtsfall« durch den hessischen Verfassungsschutz. Die Partei klagt gegen die Bewertung. Um sich dem Gericht als »gemäßigt« zu präsentieren, distanziert sich der hessische AfD-Landesvorstand von der Aktion451, einem Label der neofaschistischen Identitären Bewegung. Das kommt in Teilen der Partei nicht gut an.

  • Burschenschafter, Identitäre Bewegung und kaum Frauen

    Am 28. März 2025 gründete sich in Fulda der hessische Landesverband der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD). Zu den Vorstandwahlen brachte die Landespartei Kandidaten in Stellung, die nach außen »gemäßigt« wirken sollen. Tatsächlich sammeln sich im Vorstand der hessischen GD völkische Burschenschafter und Aktive der neofaschistischen Identitären Bewegung, die in Frankfurt als Gruppe Aktion451 auftreten.

  • Generation Paul

    Generation Paul

    Im Raum Koblenz / Bonn besteht ein Netzwerk aus Burschenschaftern, sogenannten »Neuen Rechten«, AfD und Neonazis. Spinne in diesem Netz ist der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul. Der kümmert sich nicht um parteiinterne Abgrenzungs-Beschlüsse und hat sich mit Hilfe seines neofaschistischen Umfelds eine Machtposition in der AfD geschaffen, die ihn dort nahezu unangreifbar macht – Teil 1

  • Was zur Hölle

    Was zur Hölle

    Tobias Riemenschneider aus Kronberg ist Pastor der Evangelisch-Reformierten Baptistengemeinde Frankfurt, die auch als Christuskirche Frankfurt auftritt. Er hetzt gegen Islam, Feminismus, queere Lebensentwürfe und »woke Linke«. Darin verbündet er sich mit der AfD. Von einer AfD-Regierung verspricht er sich, dass diese die Schulpflicht abschaffen wird und die Gemeinde ihre Kinder selbst unterrichten kann.

  • Rhein-Main-steht-auf ist am Ende

    Schon seit einiger Zeit befand sich die Gruppe Rhein-Main-steht-auf (RMSA) in der Krise. Nun hat Michael Hetzel, der Gründer und Kopf der Gruppe, zum Jahreswechsel die Auflösung von RMSA verkündet. Die »Silvester-Demonstration« in Aschaffenburg, die jährlich von Hetzel und seiner Gruppe organisiert wurde, fand 2025 erstmals nicht unter dem Label RMSA statt. Seitdem eskaliert der…

  • Extrem rechte »Jugendhilfe« in der Pfalz

    Extrem rechte »Jugendhilfe« in der Pfalz

    In Kirchheimbolanden im pfälzischen Donnersbergkreis haben FunktionärInnen der AfD den Verein Jugendhilfe Kibo gegründet. Der Verein will mit Kindern und Jugendlichen pädagogisch arbeiten, diesen eine Anlaufstelle schaffen und Freizeitangebote gestalten. Dies ist ein weiteres Projekt in der Strategie der AfD, sich insbesondere im ländlichen Raum stärker zu verankern.

  • Der Bademeister

    Der Bademeister

    Jonathan Stumpf ist seit vielen Jahren in der extremen Rechten aktiv. Heute gibt er sich als »Aussteiger« aus der rechten Szene, als »Libertärer« und unpolitischer Journalist. Doch bewegt er sich noch immer im Umfeld der neofaschistischen Identitären Bewegung. Stumpf wohnt in Mannheim, ist allerdings häufig in Darmstadt anzutreffen, wo er arbeitet und viel Freizeit verbringt.

  • Fanatisch für freie Märkte

    Fanatisch für freie Märkte

    Artikelserie zu Proprietarismus (1/4): In der globalen autoritären Welle, die gerade alles zu überrollen droht und Demokratien in Diktaturen verwandelt, treiben Superreiche ihre Träume von staatsfreien Privatstädten voran. Was steckt hinter der proprietaristischen Ideologie – außer ganz viel Geld? Und warum muss dieses Milieu ein Beschäftigungsfeld für Antifaschist*innen sein?

  • Rechte »Friedensaktionen« an den Ostertagen

    Ostern ist traditionell die Zeit großer Friedensdemonstrationen. Zum einen finden die Ostermärsche der Friedensbewegung statt, auf denen inakzeptable Positionen, beispielsweise zum Nahost-Konflikt, vertreten werden. Zum anderen hat die rechte Verschwörungsszene in diesem Jahr an den Ostertagen eigene Aktionen durchgeführt.

  • Scherbenhaufen Friedensbewegung

    Die Friedensdemonstration am 29. März in Wiesbaden war ein Desaster für Antifaschist*innen und für eine »linke« Friedensbewegung. Interventionen gegen die Teilnahme von Rechten scheiterten und die Stimmung richtete sich gegen »die Antifa«. Und das zu einer Zeit, in der Friedenspolitik ein Gebot der Stunde ist.

  • PEGIDA reloaded?

    Am 22. März 2025 fand im Rahmen des bundesweiten Aktionstags »Gemeinsam für Deutschland« ein rechter Aufzug durch die Frankfurter Innenstadt statt, dessen Inhalte und Forderungen an die PEGIDA-Bewegung erinnern. Die Versammlung konnte aufgrund von antifaschistischen Gegenprotesten nicht wie geplant durchgeführt werden. Für den April sind weitere Termine angekündigt.

  • Faule Geschäfte

    Faule Geschäfte

    In der Rechten verkaufen etliche »Finanzexperten« vermeintliches Fachwissen zur Vermeidung von Steuern. Ein Modell basiert darauf, Gelder in einem Geflecht von Vereinen und Firmen im In- und Ausland zu verschieben. Darüber entstand ein Netzwerk, in dem Reichsbürger und andere Rechte die Strippen ziehen. Darin sind Strukturen und Personen aus dem Rhein-Main-Gebiet eingebunden.