
Der Frankfurter Roberto J. De Lapuente ist Mitarbeiter des Westend Verlags, Blogger und Buchautor. Er schreibt u.a. in ManovaDas Internet-Magazin Manova mit Sitz in Mainz ist eine einflussreiche Plattform der rechten Verschwörungsszene. Manova ging im April 2023 aus dem Magazin Rubikon hervor, das aus urheberrechtlichen Gründen umbenannt werden musste. Alle Artikel aus Rubikon wurden auf die Homepage Manova News überführt. Betrieben wird Manova von der in Mainz ansässigen Initiative zur Demokratisierung der Meinungsbildung gGmbH, deren Geschäftsführer bis 2021… Weiterlesen und apolutDer Berliner Kayvan Soufi-Siavash trat bis 2021 unter dem Namen Ken Jebsen auf. Er ist nach Daniele Ganser die wohl bekannteste Person der rechten Verschwörungsszene im deutschsprachigen Raum. Auf seine Videosendungen auf Youtube wird teilweise millionenfach zugegriffen. Soufi-Siavash war ab 2014 ein Wortführer der Bewegung der Montagsmahnwachen. Am 1. September 2014 trat er als solcher an der Frankfurter Hauptwache auf…. Weiterlesen und ist verantwortlich für das Overton-Magazin, welches die Adresse des Westend Verlags nutzt. Bis April 2024 war er Mitbetreiber des prorussischen Blogs NeulandrebellenNeulandrebellen ist ein Web-Blog, in dem linke und rechte Strukturen zusammenfließen. Er steht der Politik von Sarah Wagenknecht nahe. Zu den Betreibern zählt der Frankfurter Roberto J. De Lapuente. Zum Krieg gegen die Ukraine positionieren sich die Neulandrebellen entschieden auf russischer Seite. So behauptete De Lapuente im Juli 2023, dass die Ukraine von der Blackrock-Investmentgesellschaft verwaltet und der Krieg aus… Weiterlesen. Im Video-Podcast Rhein-Main GedankenVom Video-Podcast Rhein-Main Gedanken der Initiative Beweg Was! erschienen von November 2020 bis Juni 2024 insgesamt 180 Folgen, die über Facebook und diverse Video-Portale abrufbar sind. Die Macher und Moderatoren waren die Mainzer Thomas Gauer, Owe Schattauer und Andreas Zerbanowitch sowie Frank Müller aus Frankfurt. In den oft über zwei Stunden dauernden Sendungen redeten die Moderatoren mit zugeschalteten Gästen über… Weiterlesen war er zweimal zu Gast.
De Lapuente steht der Politik von Sahra Wagenknecht nahe und verachtet Linke außerhalb seines Milieus. 2018 gab er im Westend VerlagDer Westend Verlag mit Sitz in Neu-Isenburg veröffentlicht linke wie rechte Literatur, insbesondere aus dem Spektren rechte Verschwörungsszene und Proprietarismus. Der Verlag betreibt mit weiteren Partnern die Online-Vertriebsplattform Buchkomplizen und kooperiert mit dem Nachdenkseiten Gesprächskreis Frankfurt am Main. Der 2004 gegründete Verlag, der bis 2023 seinen Sitz in Frankfurt hatte, galt lange Jahre – auch im eigenen Verständnis –als links…. Weiterlesen das Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« heraus, in dem zu lesen ist, was er zum Zustand der Linken so alles zu wissen glaubt. Die Süddeutsche Zeitung schreibt zu dem Werk: »In Buchform gedruckt, offenbart solche Blogger-Prosa erst ihre ganze Biederkeit und Beschränktheit.«
In einem Artikel im November 2021 schrieb De Lapuente in Neulandrebellen: »Die größte Gefahr für unsere Zukunft […] sind nicht irgendwelche Rechte – es sind die Jünger der Wokeness, die jeden Diskurs zerstören und als Sprach- und Boykott-SS auflaufen«. Als die Band Lord of the Lost als deutsche Vertreterin des Eurovision Song Contests 2023 bei einem Fototermin mit Regenbogenfahne statt der Nationalfahne auftrat, sah er darin ein Symptom eines nationalen »Selbsthass unterm Regenbogen« und verhöhnte die Band als »androgyne Glamourdeutsche«.
Im Juli 2023 schrieb er, dass »jede Kleine-Mädchen-Moral von gewissen Klimaaktivistinnen« dazu führen würde, »dass sich Klimabewusstsein nicht einstellen kann.« In einem Artikel im November 2023 nennt er die Corona-Impfkampagne »perfektionierter Terror« und »Menschheitsverbrechen«.
aktualisiert 30.12.2024