Mütter für Frieden / Frauen-Schutz-Bewegung

»Mütter für Frieden« auf einem rechten Aufzug in Frankfurt am 7. Februar 2026. © privat

Mütter für Frieden und Frauen-Schutz-Bewegung sind Labels, die von AnhängerInnen des extrem rechten Verschwörungsideologen William Toel initiiert wurden und von diesen geprägt sind.

Im September 2025 gründete sich die Gruppe Mütter für Frieden als Teil bzw. deutscher Ableger einer Frauen-Schutz-Bewegung. Diese »Bewegung« entstand 2025 als Zusammenschluss von Gruppen und Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die zum Großteil zuvor in den Corona-Protesten aktiv gewesen waren. Laut eigenem Selbstverständnis organisieren sich dort Frauen, die ihre Kinder und Familien vor Krieg, Entwurzelung und »vor einer Welt des Chaos« schützen wollen.

Rechtlich Verantwortliche der Mütter für Frieden ist Renate Hammerschmidt aus Genslingen (bei Bingen), die auch Mitorganisatorin eines WT-Stammtisches Rheinland-Pfalz ist.

Von Oktober 2025 bis Ende März 2026 veranstalteten die Mütter für Frieden deutschlandweit über 100 »Mahnwachen für den Frieden«. Daran nehmen je nach Ort zwischen fünf und 40 Personen teil. Dabei stellen sich die Aktiven, darunter auch Männer, mit Schildern auf belebten Plätzen auf. Im weiteren Rhein-Main-Gebiet fanden bisher fünf dieser »Mahnwachen« statt – zwei in Wiesbaden, zwei in Gießen und eine in Frankfurt.

Auch beteiligen sich Aktive der Frauen-Schutz-Bewegung / Mütter für Frieden an diversen Szene-Demonstrationen, wo sie sich mit einheitlichen Westen und entsprechenden Tafeln als Gruppe zu erkennen geben – so zum Beispiel am 7. Februar 2026 in Frankfurt auf einem Aufzug von FrauenLaufen und am 4. April 2026 bei einer rechten »Friedensdemonstration«.

16.04.2026

siehe auch: Herzdeutsch mit Hitler-Spirit, 15.04.2026