Wir informieren über rechte Strukturen im Rhein-Main-Gebiet

  • FrauenLaufen gegen Feminismus

    FrauenLaufen gegen Feminismus

    Ein neues rechtes Label nennt sich »FrauenLaufen«. Es setzt sich vordergründig für den Schutz von Frauen und Kindern vor sexualisierter Gewalt ein – doch es verbreitet Rassismus, Biologismus und Antifeminismus. Ihre SprecherInnen sind aus der rechten Verschwörungsszene bekannt. FrauenLaufen führte im Rhein-Main-Gebiet bisher drei Aufzüge durch, der nächste soll am 7. Februar in Frankfurt stattfinden.

  • Gegen die »New World Order«

    Gegen die »New World Order«

    Proprietaristisches Denken hat großen Einfluss in der rechten Verschwörungsszene. Auch viele ReichsbürgerInnen sowie UnternehmerInnen im Esoterik-Business vertreten eine strikte marktradikale Ideologie. Sie wollen sich von Staat und Gesellschaft loslösen und suchen nur den eigenen wirtschaftlichen Vorteil. Ihre Netzwerke reichen bis in die »gehobene Gesellschaft«.

  • Rhein-Main-steht-auf ist am Ende

    Schon seit einiger Zeit befand sich die Gruppe Rhein-Main-steht-auf (RMSA) in der Krise. Nun hat Michael Hetzel, der Gründer und Kopf der Gruppe, zum Jahreswechsel die Auflösung von RMSA verkündet. Die »Silvester-Demonstration« in Aschaffenburg, die jährlich von Hetzel und seiner Gruppe organisiert wurde, fand 2025 erstmals nicht unter dem Label RMSA statt. Seitdem eskaliert der interne Streit.

  • Event der islamistischen Rechten in Wiesbaden geplant

    Am kommenden Samstag, den 13. Dezember, soll ein schiitisch-islamistisches Event in städtischen Räumen in Wiesbaden stattfinden. Beworben wird die Veranstaltung von der islamischen Jugendgruppe »Salehin« (sale7in), der Seite »Reisegruppe Esraa« und dem schiitisch-islamistischen Influencer Hani Karimian. Beide machen aus ihrer ideologischen Nähe zum islamistischen Terrorregime im Iran keinen Hehl.

  • Immer auf der richtigen Seite

    Am 19. November ist der Frankfurter Antifaschist Dieter Bahndorf nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Die antifaschistische Bewegung im Rhein-Main-Gebiet hat einen unermüdlichen Aktivisten und eine große Integrationsfigur verloren. Die Lücke, die er hinterlässt, wird nur schwer zu schließen sein. Wir vermissen ihn. Ein Nachruf

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Über uns

Rhein-Main Rechtsaußen ist eine Plattform für Recherchen zur extremen Rechten im Rhein-Main-Gebiet. Hier veröffentlichen verschiedene Autor*innenkollektive, zudem spiegeln wir Artikel von anderen Projekten, die in ähnlichem Sinne arbeiten. Wir liefern keine tagesaktuelle Berichterstattung, sondern konzentrieren uns auf fundierte Recherchen.

Neben der inhaltlichen Aufklärung über Ideologien und Politiken der Ungleichwertigkeit wollen wir auch Analysen zu ganz konkreten (extrem) rechten AkteurInnen und Mobilisierungen zugänglich machen. Wir möchten, dass diese nicht ungestört wirken können und rücken sie deshalb ins Licht der Öffentlichkeit. Nur so kann es gelingen, die Gefahren, die von derartigen Strukturen ausgehen, frühzeitig zu erkennen und ihnen informiert entgegenzutreten. In diesem Sinne verstehen wir uns als Teil einer antifaschistischen Bewegung.