Schlagwort: Marika Hartmann

  • Weiter in den Bedeutungsverlust

    Weiter in den Bedeutungsverlust

    Am 26. September fand in Darmstadt Das große Treffen der 25+1 Bundesstaaten statt – ein Großevent der Reichsbürger-Szene in Deutschland. Doch aufgrund massiver antifaschistischer Proteste verlief der Tag anders, als sie es geplant hatten.

  • Großveranstaltung der Reichsbürgerszene in Darmstadt geplant

    Am 26. September 2026 wollen in Darmstadt ReichsbürgerInnen ihr »Großes Treffen der 25+1 Bundesstaaten« veranstalten. Diese Treffen finden zwei- bis dreimal im Jahr statt. In der Vergangenheit nahmen daran zwischen 300 und 1.000 Personen teil. Hierzu kommen ReichsbürgerInnen aus ganz Deutschland zusammen, um sich zu inszenieren, kennenzulernen und auszutauschen. Antifaschistische Proteste sind ebenso zu erwarten.

  • Rechte Abgründe

    Der Neonazi Marcel Steenbuck aus Großostheim will am 4. Juli in Aschaffenburg aufmarschieren. Steenbuck ist aus Norddeutschland zugezogen und war zuvor in der Gruppe Aryan Circle aktiv. Deren AnhängerInnen leben in einem Sumpf aus neonazistischem Fanatismus, Drogen, Gewalt und Kriminalität. Nun will Steenbuck ein »Nationales Netzwerk« aufbauen. Seine Zielgruppe sind Jugendliche.

  • FrauenLaufen gegen Feminismus

    FrauenLaufen gegen Feminismus

    Ein neues rechtes Label nennt sich »FrauenLaufen«. Es setzt sich vordergründig für den Schutz von Frauen und Kindern vor sexualisierter Gewalt ein – doch es verbreitet Rassismus, Biologismus und Antifeminismus. Ihre SprecherInnen sind aus der rechten Verschwörungsszene bekannt. FrauenLaufen führte im Rhein-Main-Gebiet bisher drei Aufzüge durch, der nächste soll am 7. Februar in Frankfurt stattfinden.

  • Rhein-Main-steht-auf ist am Ende

    Schon seit einiger Zeit befand sich die Gruppe Rhein-Main-steht-auf (RMSA) in der Krise. Nun hat Michael Hetzel, der Gründer und Kopf der Gruppe, zum Jahreswechsel die Auflösung von RMSA verkündet. Die »Silvester-Demonstration« in Aschaffenburg, die jährlich von Hetzel und seiner Gruppe organisiert wurde, fand 2025 erstmals nicht unter dem Label RMSA statt. Seitdem eskaliert der…

  • Gegen die »New World Order«

    Gegen die »New World Order«

    Artikelserie zu Proprietarismus (4/7): Proprietaristisches Denken hat großen Einfluss in der rechten Verschwörungsszene. Auch viele ReichsbürgerInnen sowie UnternehmerInnen im Esoterik-Business vertreten eine strikte marktradikale Ideologie. Sie wollen sich von Staat und Gesellschaft loslösen und suchen nur den eigenen wirtschaftlichen Vorteil. Ihre Netzwerke reichen bis in die »gehobene Gesellschaft«.

  • Rhein-Main-steht-auf in der Krise

    Der Zerfall von Rhein-Main-steht-auf (RMSA) ist seit Monaten offensichtlich. Von einem ehemals zwölfköpfigen »Orga-Team« sind wenige Personen übriggeblieben und RMSA-Anführer Michael Hetzel führt eine private Fehde mit allen, die er als seine Feinde ansieht. Manche Aktive von RMSA finden nun neuen Aktionsraum bei Neonazis. Doch das Bündnis mit den Neonazis sorgt für neuen Ärger.

  • Feindbild Links

    Am 22. Februar 2025 nahmen 450 Personen an einem Aufzug von Rhein-Main-steht-auf und der Klartext-Bürgerzeitung in Aschaffenburg teil, der im Zeichen der AfD stand und das Motto »Gegen linke Hetze und Gewalt« trug. Unter den Teilnehmenden waren etliche Neonazis, die mit Rufen wie »Hier marschiert der nationale Widerstand« das Geschehen prägten.

  • Frieden links und rechts

    Frieden links und rechts

    Die Friedensbewegung ist in der Krise: überaltert, zerstritten und ohne politische Durchschlagskraft. Ein Teil von ihr setzt nun auf das Bündnis mit der rechten Verschwörungsszene. Mit ihnen will man eine »neue Friedensbewegung« aufbauen. Tragende Rollen spielen dabei die Kampagne Stopp Air Base Ramstein, die Initiative Frieden-links und die Friedens- und Zukunftswerkstatt aus Frankfurt.

  • Rhein-Main-steht … extrem rechtsaußen

    Die Struktur von Rhein-Main-steht-auf (RMSA) demonstriert inzwischen unter dem Namen Bürgerbewegung Unterfranken ihre Nähe zum AfD-Kreisverband Miltenberg. Michael Hetzel aus Niedernberg, eine führende Person von RMSA zeigt mittlerweile ausufernde Gewalt­fantasien gegen Linke.