Schlagwort: AfD
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PEGIDA reloaded?
Am 22. März 2025 fand im Rahmen des bundesweiten Aktionstags »Gemeinsam für Deutschland« ein rechter Aufzug durch die Frankfurter Innenstadt statt, dessen Inhalte und Forderungen an die PEGIDA-Bewegung erinnern. Die Versammlung konnte aufgrund von antifaschistischen Gegenprotesten nicht wie geplant durchgeführt werden. Für den April sind weitere Termine angekündigt.
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Das vorläufige Ende von »Eva«
In der vergangenen Woche wurde in Chemnitz die Neonazistin Giulia Hahn (»Eva«) festgenommen. Sie wird verdächtigt, einen Anschlag auf Feierlichkeiten zur Ernennung von Chemnitz zur »Kulturhauptstadt Europas« geplant zu haben. Hahn kommt aus Mainz und bewegte sich in den vergangenen Jahren im Rhein-Main-Gebiet in verschiedenen rechten Szenen. Im Herbst 2024 war sie nach Chemnitz gezogen.
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Neonazistisches »Gedenken« in Mainz
Zwei Sonntage vor dem ersten Advent findet traditionell der Volkstrauertag in Deutschland statt. Jährlich wird dieser Tag von der extremen Rechten genutzt, um der Toten zu »gedenken«, die aktiv am Nationalsozialismus und seinen Verbrechen mitgewirkt haben. In Mainz führt die Burschenschaft Germania Halle zu Mainz jährlich ein solches »Gedenken« durch, zuletzt am 17. November 2024.
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Rhein-Main-steht … extrem rechtsaußen
Die Struktur von Rhein-Main-steht-auf (RMSA) demonstriert inzwischen unter dem Namen Bürgerbewegung Unterfranken ihre Nähe zum AfD-Kreisverband Miltenberg. Michael Hetzel aus Niedernberg, eine führende Person von RMSA zeigt mittlerweile ausufernde Gewaltfantasien gegen Linke.
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Rechtes Buchhandels- und Verlagssterben
Der J.K. Fischer Verlag mit Sitz in Gelnhausen ist offensichtlich in Auflösung. Der Verlag zählt(e) zur Truther-Szene und verband in seinem Programm Esoterik, Verschwörungsmythen und extrem rechte Ideologie. Bereits abgewickelt ist die Nibelungen Buchhandlung im Frankfurter Nordend, die seit 1994 bestand. Sie verkaufte rechte Literatur und war immer wieder Ziel antifaschistischer Kampagnen und Aktionen.
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Glaubenskrieger gegen die »Fürsten der Welt«
Im verschwörungsideologischen Milieu ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk rechter Rapper entstanden, von denen sich einige stetig radikalisieren und mittlerweile Anschluss an die AfD und an das offen neonazistische Spektrum gefunden haben. Beispiele hierfür sind die hessischen Rapper »SchwrzVyce«, »Lapaz« und »Ukvali«. Ein tragendes Motiv dessen ist der geteilte Antisemitismus.