Autor: rmra-redkation

  • Anbiedern an den rechten Zeitgeist

    Anbiedern an den rechten Zeitgeist

    Am 1. Mai rief DGB-Chefin Yasmin Fahimi die Gewerkschaften zur Entschlossenheit im Kampf gegen extreme Rechte auf. Auch auf der Feier des Frankfurter DGB an diesem Tag auf dem Römerberg war vom »Kampf gegen Rechts« die Rede, doch war man sich nicht einig darüber, wie und wo dieser geführt werden solle.

  • Rechtsterror-Prozess beginnt in Frankfurt

    Wie die Hessenschau berichtet, begann vor dem Frankfurter Landgericht am Dienstag, dem 14. Mai 2024, der Rechtsterror-Prozess gegen einen 27-jährigen Frankfurter, der im April 2023 festgenommen worden war. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie diverse Verstöße gegen das Waffen-, Sprengstoff- und Kriegswaffenkontrollgesetz vor. Der Angeklagte, Marcel Jordi Caballero Lopez, wurde…

  • Reichsbürger trainieren »Straßenkampf« im Odenwald

    Am 27. und 28. April 2024 fand in der Mehrzweckhalle in Lützelbach-Rimhorn (Odenwaldkreis) ein nicht-öffentliches »Straßenkampf«-Seminar der Reichsbürger-Szene statt. In dem durch diverse Telegram-Gruppen aus dem Spektrum der rechten Verschwörungsszene kursierenden Info-Flyer hieß es: »Straßen-Kampf ist die härteste Form der Verteidigung. Wir bleiben nicht in der Defensive. Wir wehren uns sehr effektiv und hart. Wir…

  • Krah kommt nicht

    An diesem Wochenende beginnt die hessische AfD mit ihrem Europawahlkampf. Dafür war zunächst eine Tour des AfD-Spitzenkandidaten bei der EU-Wahl, Maximilian Krah, durchs Rhein-Main-Gebiet angekündigt. Doch die Spionageaffäre um Krahs Mitarbeiter Jian Guo ließ zahlreiche AfD-Kreisverbände Rückzieher machen; der angekündigte Veranstaltungsmarathon wurde drastisch reduziert.

  • Antisemitische Heilslehren im Trend

    Innerhalb von nur sieben Tagen finden derzeit im Rhein-Main-Gebiet gleich drei Veranstaltungen statt, bei denen die »Germanische Neue Medizin« propagiert wird. Dabei handelt es sich um eine pseudomedizinische Heilslehre des Ryke Geerd Hamer. Diese wird bisweilene durch vermeintlich »neutralere« Formulierungen wie »5 biologische Naturgesetze« oder nur »Neue Medizin« getarnt.

  • Landwirt*innen und Marktradikale

    Einige Kräfte der »Bauernproteste« haben keine Berührungsängste zum rechtspopulistischen Spektrum. Darunter ist etwa der Unternehmer Henrik Winkler aus Bad Vilbel. Er vertritt proprietaristische Positionen und ist im Vorstand des Vereins »Unternehmer stehen auf«, der eng mit der rechten Verschwörungsszene verwoben ist.

  • Streit um den 27. April

    Für den 27. April 2024 und den 25. Mai 2024 sind zwei »Großdemos« aus den Reihen der rechten Verschwörungsszene in Frankfurt angekündigt. Zum 27. April werden nun weitere Details bekannt: So zeichnet sich ab, dass das Thema »Schutz des Bargelds« zentrales Thema der Demonstration, die vom Römerberg zur Europäischen Zentralbank ziehen soll, gemacht werden soll.

  • Die Reichsbürger-Proteste in Darmstadt

    Die Reichsbürger-Proteste in Darmstadt

    Seit Oktober 2023 protestieren regelmäßig ReichsbürgerInnen an der B449 in Darmstadt. Die Gruppe gehört zu einer bundesweiten Vernetzung, die sich Das große Treffen der 25+1 Bundesstaaten nennt. Der Darmstädter Stefan Stay spielt hier eine Schlüsselrolle. Die Debatte um die Gruppe zeigt, wie sehr die Reichsbürgerszene von noch immer verharmlost wird.

  • Von der Identitären Bewegung in die AfD

    Von der Identitären Bewegung in die AfD

    Nachdem die neofaschistische Identitäre Bewegung (IB) um 2018 ihre Hochzeit erlebte, gingen ihre Aktivitäten ab dem Jahr 2020 zurück. Ihre Kader waren vielerorts ausgelaugt, die IB-Strategie spektakulär erscheinender Inszenierungen funktionierte nicht mehr so recht, interne Querelen kamen hinzu. Manche Aktive der IB im Rhein-Main-Gebiet fanden seitdem zur AfD und ihrer Jugendorganisation.

  • Rechte »Großdemos« in Frankfurt?

    Am 14. März 2024 kündigte Michael Hetzel von Rhein-Main-steht-auf in seinem Telegram-Kanal eine »Grossdemo« für den 1. Mai an. Zuletzt hatten die Demonstrationen, die in wechselnden Orten der Wetterau oder in Aschaffenburg stattfanden, an Mobilisierungskraft eingebüßt, die Teilnehmendenzahlen stagnierten.

  • Muslim*innenfeindliche One-Man-Show

    Am 2. März, 16. März und 6. April 2024 fanden in Frankfurt vor der MyZeil Kundgebungen der rassistischen und muslim*innenfeindlichen Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) statt. Organisiert wurden diese von einem zehn- bis 15-köpfigen Team um den BPE-Vorstand Michael Stürzenberger aus München, der auch als Hauptredner auftrat.

  • Al-Quds-Demo mit 750 Teilnehmenden

    Am vergangenen Samstag, dem 6. April 2024, fand in Frankfurt erneut der antisemitische »Al-Quds-Marsch« statt. Es nahmen 750 Personen teil. Die Demonstration wird aus Kreisen der schiitischen islamistischen Rechten organisiert; federführend sind hierbei vor allem Vereine aus Frankfurt und Offenbach, die dem Mullah-Regime im Iran nahestehen.